Information und Beratung

Information und Beratung

Die Beratung ist grundsätzlich kostenlos. Die MitarbeiterInnen unterliegen der Schweigepflicht und beraten auf Wunsch auch anonym sowie unabhängig von Konfession, Weltanschauung und sozialem Status. Alle Stellen und Dienste beraten telefonisch, in Beratungsräumen und/oder machen Hausbesuche.

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Sozialpsychiatrische Dienste

bieten Beratung und Begleitung für Menschen an, die Schwierigkeiten im Alltag haben und diese nicht alleine bewältigen können, die sich Ängsten ausgesetzt fühlen, bei denen eine seelische Erkrankung wie z.B. Depression, Wahnstörung oder Suchterkrankung festgestellt wurde oder die einfach Fragen zu psychiatrischen Erkrankungen haben. Neben der Einzelberatung finden in der Regel auch Gruppen- und Freizeitangebote statt. Manche Dienste bieten auch Angehörigengruppen an.

Einige Sozialpsychiatrische Dienste in Mittelfranken haben Angebote für ältere Menschen mit gerontopsychiatrischen Erkrankungen entwickelt.

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Fachstellen für pflegende Angehörige mit Demenzberatung

bieten Beratung und Begleitung rund um das Thema Demenz an, wie z.B. Informationen zur Pflegeversicherung, zum Betreuungsrecht oder zum Umgang mit demenzkranken Menschen. Desweiteren werden u.a. Entlastungsangebote für pflegende Angehörige (z.B. Gesprächsgruppen und Seminare), Betreuungsgruppen für demenzkranke Menschen oder stundenweise Entlastung durch freiwillige Helfer angeboten.

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Krisendienste

richten sich generell an Personen, die sich in einer seelischen oder sozialen Notlage oder Krisensituation befinden. Schwierige Lebenssituationen sind auch für Angehörige und Freunde belastend. Diese können sich ebenfalls an den Krisendienst wenden. Persönliche Krisen entstehen häufig, wenn Betroffene nicht in der Lage sind, bestimmte Situationen mit vertrauten Verhaltensweisen zu lösen. Der Krisendienst hilft, schwierige Situationen zu bewältigen und Auswege zu finden.

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Suchtberatungen

sind Beratungsstellen zur professionellen Unterstützung von Menschen mit Problemen im Umgang mit Alkohol, Medikamenten und/ oder illegalen Drogen. Die Unterstützung findet in Form von Beratung, Begleitung und Vermittlung zu weiteren Hilfsangeboten statt.

Einige Suchtberatungen in Mittelfranken haben Angebote für ältere Menschen entwickelt.

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Betreuungsvereine

schulen und befähigen ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die Betreuung für Menschen zu übernehmen, die sich nicht selbst vertreten können. Bei schwierigen Fragen erhalten die Ehrenamtlichen durch die hauptamtlichen MitarbeiterInnen Unterstützung. Zu den Aufgaben eines Betreuungsvereins zählen: Beratung zu Fragen des Betreuungsrechts, Führung von Betreuungen nach dem Betreuungsgesetz, Gewinnung, Beratung und Fortbildung von ehrenamtlichen Betreuern sowie Information und Beratung zu Vollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen. Damit ein Betreuungsverein tätig sein kann, ist es erforderlich, dass dieser von der zuständigen Behörde anerkannt wird.

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Betreuungsstellen

bieten Unterstützung bei der Erstellung eines Antrages zur Überprüfung des Betreuungsbedarfes an. Sie beraten Familienangehörige, die selbst die Betreuung übernehmen wollen, vermitteln bei Bedarf Betreuer/innen in der jeweiligen Region und erarbeiten Stellungnahmen für das Vormundschaftsgericht. Betreuungsstellen beraten ebenfalls zu Vollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen.

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Betreuungsgerichte (ehemals Vormundschaftgerichte)

bilden eine Abteilung des Amtsgerichtes und befassen sich überwiegend mit der Einrichtung rechtlicher Betreuung Erwachsener. Sie entscheiden auch darüber, ob Menschen - gegebenenfalls auch gegen ihren Willen - geschlossen psychiatrisch behandelt werden müssen (Unterbringung von Betreuten).

Ab dem 1. September 2009 wurden die Vormundschaftsgerichte in Betreuungsgerichte umbenannt.